Sicherheitshinweis

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Klinikartikel: Spekula, Katheter, Dilatoren, Klistier usw.

Diese Artikel sind nur von fachkundigen Personen anzuwenden, da bei unsachgemäßer Handhabung eine große Verletzungsgefahr bestehen kann.

Gummi und Latex

Bitte beachten Sie, dass in Dildos und Buttplugs meistens ein hoher Gummi- oder Latexanteil verarbeitet ist. Es gibt Menschen, die auf diese Stoffe allergisch reagieren. Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Bestellung.

Sicherheitsregeln

Für alle, die Bondage- und Spanking-Spiele praktizieren, sollen die folgenden Sicherheitsregeln den Spaß am Spiel nicht verderben. Vielmehr möchten wir das Sicherheitsbewußtsein stärken, so dass letztendlich das Vertrauen zwischen Top und Sub gestärkt wird und niemand ernsthafte und vor allem ungewünschte körperliche Beeinträchtigungen durch unsere Artikel erfährt.

Immer ein Sicherheitswort vereinbaren

Ein Sicherheitswort (auch "Safeword") ist ein Wort, mit dem der Zögling das Geschehen abbrechen kann. Und zwar sofort. Dazu einigen sich alle Beteiligten auf ein unübliches Wort - zum Beispiel "Mayday", "Plutonium" - das der Zögling benutzt, wenn er z.B. einen Krampf bekommt oder ein anderer Notfall eintritt. Worte wie "Nein", "Aufhören", "Bitte Nicht" usw. sollten nicht als Safeword benutzt werden, da man diese im Spiel sicher öfter benutzen möchte, ohne dass das Spiel abgebrochen wird. Wenn der Zögling das Sicherheitswort benutzt, hat die/der ErzieherIn sofort und ohne die geringste Verzögerung zu reagieren, mit Losbinden und Einstellen aller Aktionen. Zu Sicherheitscodes bei Geknebelten siehe weiter unten.

Nie mit Fremden spielen

Das trichtern wir unseren Kindern ja schon im frühesten Kindesalter ein. Auch wenn es eine beliebte Phantasie ist, von einem Fremden entführt und missbraucht zu werden, muss man sich vor Augen halten, dass nicht alle Fremden so nett sind wie Sean Connery. Es gibt auch Menschen, die nur dann abfahren, wenn ihr Opfer wirklich aus Schmerz schreit. Wenn man die Person nicht lange kennt, oder zwar lange, aber nicht gut, sollte man sich nicht von ihm oder ihr fesseln lassen. Ebenso sollte man keine Fremden fesseln. Schnell kann eine Session als Vergewaltigung oder Körperverletzung vor Gericht enden. Es gibt praktisch nichts, was es nicht gibt.

Nie Alkohol oder Drogen nehmen

Grundlage der Beziehung zwischen ErzieherIn und Zögling sind das völlige Vertrauen des Zöglings in den/die ErzieherIn, und dessen auf Selbstdisziplin basierendes Verantwortungsgefühl.

Alkohol: Enthemmende Wirkung. Nachlassendes Urteilsvermögen. Möglicherweise wird dem geknebelten hinter seinem Knebel schlecht.

Es geht aber auch noch schlimmer:

Haschisch: Man glaubt, sich mit dem "Partner" gut zu verstehen. In Wirklichkeit kann die Verständigung gefährlich eingeschränkt sein.

Heroin und verwandte Stoffe: Hemmen den Atemantrieb. Bei Knebelungen absolut gefährlich!

Kokain, insbesondere Crack, können aggressiv machen, zu plötzlichen Anfällen von Verfolgungswahn führen.

Man sollte sich grundsätzlich nicht einem in irgendeiner Form unter Alkohol oder Drogen stehenden/r ErzieherIn hingeben.
Als ErzieherIn sollte man sich keinen unter Rauschmittel stehenden Zögling vornehmen.

Niemals eine gefesselte Person alleine lassen

Eine hilflose Person ist eben hilflos, und wenn ein Notfall eintritt, muss jemand dabei sein.
Der/Die Sub könnte plötzlich einen Krampf bekommen, durch Windungen mit dem Gesicht auf einem weichen Kissen zum liegen kommen und dann ersticken usw.
Was ist, wenn Sie mit den Eltern in einem Haus wohnen und plötzlich die Mutter in der Tür steht?

Wenn man wirklich auf "alleingelassenwerden" steht, sollte man dem Zögling z.B. eine Klingel in die Hand drücken und den Zögling maximal aus einem Nebenraum beobachten.
Außerdem gibt es viele hübsche Variationen: Wie sieht es z.B. mit einer Augenbinde, ein paar Ohrstöpseln und einem Knebel aus?
Denken Sie immer daran: Der/Die Gefesselte gibt eine sehr große Verantwortung in die Hände des Erziehers/der Erzieherin.

Niemals eine geknebelte Person aus den Augen lassen

Geknebelte sollte man grundsätzlich nicht aus den Augen lassen. Jeder hat eine unterschiedliche Empfindlichkeit im Hals. Der Würgereiz kommt schneller als man denkt. Kommt es durch den Würgereiz zum Erbrechen, kann das Erbrochene nicht am Knebel vorbei. Der Geknebelte kann ersticken!
Beim Spielen in der freien Natur könnte der Geknebelte plötzlich durch einen Wespenstich allergische Reaktionen bekommen, die Schleimhäute im Mund schwellen an. Auch hier kann der Geknebelte schnell ersticken.

Wenn z.B. ein Ballknebel hinter die Zähne rutscht, ist es ziemlich unmöglich, den Knebel nur mit der Zunge ohne Zuhilfenahme der Hände, wieder herauszubekommen.

Nehmen Sie als Knebel niemals Dinge, die sich im Mund auflösen oder zerbröseln können (z.B. Papiertaschentücher). Drückt der Knebel die Zunge nach unten, kann der Geknebelte die Fetzen nicht mehr selbst beseitigen.

Nehmen Sie niemals zu große Gegenstände für eine Knebelung und niemals Dinge, die sich mit Wasser/Speichel vollsaugen können. Wenden Sie niemals Gewalt an, um einen Knebel in den Mund hineinzubekommen. Die Mundwinkel könnten einreißen, die Zähne könnten verletzt werden und im schlimmsten Fall könnte der Kiefer ausrenken.

Ein Geknebelter ist seiner Sprache beraubt. Er kann deshalb sein Sicherheitswort (welches Sie hoffentlich vorher vereinbart haben) nicht mehr benutzen. Es hat sich am besten bewährt, dem Gefesselten und Geknebelten einen Gegenstand in die Hand zu geben, den man fallen lassen kann und der beim Aufprall auf den Boden anständig Krach macht. Einem anständig gefesselten und geknebelten Zögling, dem man obendrein noch die Augen verbunden hat, sieht man nicht gleich an, dass er z.B. mit dem Kreislauf Probleme bekommt und evtl. sogar Ohnmächtig wird. In diesem Fall wird er den Gegenstand fallen lassen, und der Sub bemerkt dies sofort.

Niemals etwas um den Hals binden

Halsbänder, Ketten usw. um den Hals zu legen ist grundsätzlich o.k. Aber achten Sie bitte unbedingt darauf, das Halsband nicht zu fest zuzuziehen!!!

Immer darauf achten, dass nichts kalt wird

Werden Körperteile kalt oder verändern ihre Farbe, ist die Blutzufuhr unterbrochen. Dauert dieser Zustand länger an, können dauerhafte Schäden nicht ausgeschlossen werden. Selbst in der Ersten Hilfe lernt man heutzutage, keine Körperteile mehr "abzubinden". Achten Sie bei Ihren Bondagespielen darauf, nicht zu dünne Seile zu benutzen (keinesfalls Paketkordel oder Wäscheleinen, da diese zu dünn sind).
Ein guter Schutz ist bei längeren Fesselungen das Opfer hin und wieder anders zu fesseln. Meist bringt eine neue Stellung auch neue Ideen, was man mit dem Zögling noch Interessantes machen könnte.

Auf die Umgebung achten

Daneben sollte man auch darauf achten, dass dem Zögling nicht als Ganzes zu kalt wird. Eine Erkältung nach dem Spiel ist dann auch nicht mehr lustig. Andererseits sollte man schon darauf achten, dass das Heizungsrohr, an dem der Zögling angebunden ist, nicht plötzlich zu heiß wird. Auch das Wasser aus der Dusche kann plötzlich heiß werden, wenn der Wohnungsnachbar mit seiner Dusche fertig ist.

Fesselt man einen Zögling an einen Schrank, so könnte dieser bei zu starkem ziehen umfallen, ein Regal kann herunterbrechen, unter der Dusche kann man ausrutschen usw. Also auch hier: Der/Die ErzieherIn trägt eine große Verantwortung.

Nie mit harten Gegenständen schlagen

Schlagen Sie niemals mit starren Gegenständen! Alles was irgendwie "nachfedert" ist o.k. Also Rohrstöcke, Gerten, Peitschen, Teppichklopfer, Gürtel (nicht die Gürtelschnalle). Niemals Knüppel, Metallstangen usw.

Relativ ungefährlich sind Schläge auf das Hinterteil. Doch achten Sie darauf, ob jemand zu schwaches Muskelgewebe hat und evtl. zu Thrombosebildung neigt.

Schläge auf die Rückseite der Oberschenkel bis etwa eine Handbreit unterhalb des Gesäßes schmerzen erheblich heftiger als Schläge auf das Hinterteil und sollten deshalb langsam gesteigert werden.

Wenn wir uns die Vorderseite des Körpers vornehmen, schlagen wir nicht so fest zu, wie auf das Hinterteil.
Schläge auf die Brust können die Drüsenkörper verletzen und zu Entzündungen führen. Auch der Bauch sollte nur vorsichtig geschlagen werden.

Niemals schlagen wir
...auf den Hals
...auf Gelenke (Kniee und Arme) und Kniekehlen
...den Teil des Rückens, der nicht durch Rippen geschützt ist (z.B. die Nierengegend). Abstand zur Wirbelsäule halten!

Ohrfeigen nur mit den Handinnenflächen verteilen und darauf achten, dass der Kopf gestützt ist.
Schlagen Sie niemals auf die Ohren! Sie könnten das Trommelfell und das Gehör des Zöglings schädigen.

Denken Sie daran: Alle Züchtigungen werden nur in gegenseitigem Einverständnis vorgenommen. Machen Sie nichts, was nicht beide wollen.

BDSM hat nichts mit Gewalt im wahren Leben zu tun. BDSM stellt eine Spielart zwischen Erwachsenen dar, die ihr Sexualleben bereichern wollen.
Wir distanzieren uns deshalb von Gewalt in der Ehe, Gewalt gegen Minderheiten, gegen Ausländer und vor allem von Gewalt gegen Kinder.
Kinder brauchen unseren besonderen Schutz. Da hat Sex mit Kindern und Gewalt gegen Kinder ABSOLUT nichts zu suchen.

Kondome benutzen

Kondome dürfen natürlich nicht fehlen. Das gilt besonders für die, die mit Fremden "verkehren", aber auch für alle anderen. Wenn man schon länger zusammen ist, kann man auch einen AIDS Test machen, vorausgesetzt, man ist sich sicher, dass der Partner nicht fremd geht. Beim Bondage ergibt sich das Problem, dass einer der Partner nicht in der Lage ist, darauf zu bestehen, also muss man das vorher sicher abmachen, ob mit oder ob ohne. Wenn man der/dem ErzieherIn nicht trauen kann, dann sollte man sowieso lieber etwas anderes mit ihm/ihr spielen.

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